Leistungsbewertung im Fach Deutsch

Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner-Schule haben Schwierigkeiten im Erwerb und im Gebrauch von Sprache. Unsere Kinder haben ein deutlich höheres Risiko, Probleme im Schriftspracherwerb zu entwickeln (Catts et al. 2002). Sprache stellt auf allen Ebenen eine Herausforderung für unsere Schülerinnen und Schüler dar. Ergebnis und Prozess der Arbeit im Unterricht fließen in die Bewertung ein. Die Bewertung muss realistisch, aber nicht entmutigend sein.

Die Gesamtnote im Unterrichtsfach Deutsch setzt sich aus den drei elementaren Bereichen Sprachgebrauch (mündlich und schriftlich), Lesen und Rechtschreiben zusammen. Grundlage der Leistungsbewertung sind, in Anlehnung an die Kernlehrpläne des Landes NRW, alle mündlichen, schriftlichen und praktischen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler. Dabei zählen nicht nur die Ergebnisse, sondern auch Anstrengungsbereitschaft und der individuelle Lernfortschritt.

Sprachgebrauch: Die Note für den mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch   macht 50% der Gesamtnote aus.
Lesen: Die Note für Lesen macht 25% der Gesamtnote aus.
Rechtschreiben: Die Rechtschreibnote macht 25% der Gesamtnote aus.

Liegt eine LRS-Diagnose vor, tritt die Kann-Bestimmung zur Auslassung der Rechtschreibnote in Kraft.